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Wer spricht für wen?

… ist die Frage, der wir die Veranstaltungen, Inputs, Angebote und Ausstellungen im Rahmenprogramm des WESTWIND Festivals 21 zuordnen. Natürlich geht es dabei um Repräsentation und Selbstermächtigung, um Fragen nach Partizipation, um Awareness und die  Darstellbarkeit von heiklen Themen im Theater.

Feministische Positionen und Nachhaltigkeit werden Thema sein, aber auch die Möglichkeiten, strukturellem Rassismus und Antisemitismus zu begegnen, beschäftigen die Szene hier. Die Theaterschaffenden für Junges Publikum schärfen dabei ihren Blick für gesellschaftliche Prozesse, die nicht nur bei der künstlerischen Arbeit, sondern auch im Umgang miteinander und den Zuschauer:innen eine Rolle spielen.

Und so wird folgerichtig das Essen im Festival rein vegan angeboten, ist der Kinder- und Jugendbeirat des COMEDIA Theaters beteiligt, kommen Theoretiker:innen und Praktiker:innen der Diskriminierungskritischen Arbeit zu Wort und beginnen die Tage mit „Clean up“ Aktionen im Volksgarten.

Die Gründung eines neuen Kölner Netzwerks der Theater für Junges Publikum findet hier ihren Platz und die Kulturpolitische Diskussion unter Beteiligung der Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen stellt sich dem Thema „Welches Recht für wen? Grundrecht auf Kulturelle Teilhabe von Kindheit an ins Grundgesetz!“.