Ein Zeitreiseabenteuer für alle ab 8 Jahren
In ferner Zukunft werden einmal drei Menschen auf der Welt leben. Doch die Welt ist unbewohnbar geworden. Das Wasser ist vergiftet, die Erde vertrocknet, die Luft verschmutzt. Für die drei gibt es nur einen Ausweg: Zurück durch die Zeit in die Vergangenheit, in der alles besser gewesen sein muss. Sie landen an einem Ort, wo es an nichts zu fehlen scheint, aber etwas stimmt mit den Menschen hier nicht. Warum hat niemand Zeit? Warum ist es verboten, miteinander zu spielen? Wieso darf niemand Mitgefühl zeigen? Und wer ist Mopscom, dieser mysteriöse Herrscher, dem scheinbar alle willenlos dienen? Das Armada Theater geht mit Livemusik, Bluescreen-Technik und Figurentheater auf ein Zeitreiseabenteuer über Macht, kritisches Denken und die Frage, wie wir zusammenleben wollen.
Auszug aus der Jurybegründung:
Mission Mopscom folgt drei Hauptfiguren, die aus einer zukünftigen Gegenwart in die Vergangenheit reisen, auf der Suche nach einer vermeintlich besseren Zeit. Der dramaturgische Kniff der Inszenierung liegt in der schrittweisen Entlarvung dieser Zeitreisen: Die vermeintliche Vergangenheit der dystopisch anmutenden MOPSCOM-Welt entpuppt sich zunehmend als Spiegel unserer Gegenwart und macht erste Anzeichen autokratischer Systeme sichtbar.
Mission Mopscom folgt drei Hauptfiguren, die aus einer zukünftigen Gegenwart in die Vergangenheit reisen, auf der Suche nach einer vermeintlich besseren Zeit. Der dramaturgische Kniff der Inszenierung liegt in der schrittweisen Entlarvung dieser Zeitreisen: Die vermeintliche Vergangenheit der dystopisch anmutenden MOPSCOM-Welt entpuppt sich zunehmend als Spiegel unserer Gegenwart und macht erste Anzeichen autokratischer Systeme sichtbar.
Das Armada Theater hat die Kunstform des Live-Films für junges Publikum in den letzten Jahren perfektioniert: Per Bluescreen verschmelzen self-made Miniaturwelten mit Live-Performance, während Live-Musik und dynamische Bildsprünge die Reise vorantreiben. Die humorvolle, verspielte Anlage der Inszenierung sorgt durchgängig für eine große Lust an der weiteren Entdeckungsreise.
Die sichtbare Bildkomposition bleibt dabei ebenso nachvollziehbar wie faszinierend, ohne das Narrativ zu überlagern oder didaktisch verengende Botschaften zu senden. Die Spieler*innen agieren weniger als stark gezeichnete Figuren, sondern vielmehr als Erlebende, die eine fremde Welt erkunden. Diese beobachtende Haltung sowie die offen formulierten Schlussfragen stärken die Eigenverantwortung des Publikums und ermöglichen, sich aktiv mit den dargestellten Welten auseinanderzusetzen und Parallelen zur Gegenwart zu ziehen.
Das Armada Theater ist ein freies Kollektiv aus NRW und steht für unkonventionelle Bühnenproduktionen, die alle angehen und alle mitnehmen – Kinder, Jugendliche, Erwachsene. 2013 von Clara Gohmert und Michael Zier gegründet, verwebt die Gruppe filmische Elemente, Figuren- und Objekttheater, Physical Theatre und (Live-)Musik zu absurd-unterhaltsamen Bühnenperformances rund um die drängenden Themen unserer Zeit: Ökologie, Digitalisierung, Tierethik & Co. Komplexe Zusammenhänge spielend leicht vermittelnd zieht die Armada das Publikum mit viel Humor, Pop-Kultur und Live-Kamera-Einsatz hinein in Welten im Miniaturformat, gestaltet aus Upcycling-Material.
weitere Informationen auch auf der Homepage des Spielortes Theater im Pumpenhaus
Fachgespräch
Donnerstag, 4. Juni 2026, 15:00 Uhr im Theater Münster, Probebühne 1
Sensorische Reize und Effekte:
Laute Musik, schnelle, blinkende Lichter, Nebel
Information Zugänglichkeit (u.a. DGS, barrierefrei):
Das Theater im Pumpenhaus verfügt über einen barrierefreien Zugang zur Spielstätte und ein barrierearmes WC.
Termine
Zugang
Öffentlich | 8+
Spielort
Theater im Pumpenhaus
Dauer
60 Minuten
Theater
Armada Theater, Velbert
www.armada-theater.de
Produktion
Armarda Theater, Velbert
Koproduktion mit Ringlokschuppen, Ruhr
Künstlerische Leitung, Regie, Performance: Clara Gohmert und Michael Zier
Musik, Performance: Este Kirchhoff
Performance: Lea Kallmeier
Kostüme: Regina Rösing
Bühne: Jonas Wüstefeld
Licht, Video, Technik: Timo Löffler
Produktionsleitung: Anna-Lena Werner
Dramaturgische Mitarbeit: Moritz Buchmann
Aufführungsrechte: Beim Theater
Gefördert von der Kunststiftung NRW und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.




