Eine Tanzperformance für ein taubes und hörendes Publikum ab 4 Jahren
Wild und weich, kugelrund und kantig, flirrend und flüssig, fest und flatternd, schwer und schwebend – drei Performerinnen spielen mit Objekten und Körpern, tanzen und trommeln, stampfen und springen, klopfen und klingen. Die schwerhörige Performerin Geli Strahl, die Tänzerin Moonjoo Kim und die Schlagzeugerin Rie Watanabe erkunden Rhythmen, Vibrationen und Schwingungen, die durch den Körper fließen und laden das Publikum mit allen Sinnen ein – ganz ohne Sprache. Eine Entdeckungstour durch Klangwellen, Körperwellen und Wow-Momente für ein Taubes und hörendes Publikum – ruhig und rasant, klar und chaotisch, präzise und planlos, humorvoll, schräg, verspielt, verrückt – BÄÄÄM.
Auszug aus der Jurybegründung:
BÄÄÄM bewegt sich zwischen Tanz, Theater, Magie und Objektperformance. Die Inszenierung fasziniert Kinder wie Erwachsene gleichermaßen und erschafft durch einfache Mittel und alltägliche Objekte eine Welt des Staunens, in der Materialien, Musik und Bewegung auf überraschende und poetische Weise zusammenfinden. Objekte verlieren ihre Eindeutigkeit, Musikinstrumente werden zu einem Gegenüber, Geräusche zu kleinen akustischen Erzählungen.
BÄÄÄM bewegt sich zwischen Tanz, Theater, Magie und Objektperformance. Die Inszenierung fasziniert Kinder wie Erwachsene gleichermaßen und erschafft durch einfache Mittel und alltägliche Objekte eine Welt des Staunens, in der Materialien, Musik und Bewegung auf überraschende und poetische Weise zusammenfinden. Objekte verlieren ihre Eindeutigkeit, Musikinstrumente werden zu einem Gegenüber, Geräusche zu kleinen akustischen Erzählungen. Der intime Bühnenraum wird zu einem Spielfeld permanenter Spiel- und Versuchsanordnungen im direkten Kontakt zwischen Spieler*innen und Publikum.
Die Inszenierung verzichtet konsequent auf Lautsprache und richtet sich an hörendes wie nicht hörendes Publikum gleichermaßen. Bedeutungen entstehen aus Rhythmus, Wiederholung, Geste und visueller Komposition. Gerade darin liegt die Offenheit von BÄÄÄM: Es entsteht ein Erfahrungsraum, in dem Wahrnehmung selbst zum eigentlichen Ereignis wird. Kinder wie Erwachsene werden eingeladen, genauer hinzusehen, Geräuschen nachzulauschen und im scheinbar Banalen neue Möglichkeiten des Staunens zu entdecken.
Seit 2009 Stücke kreiert tanzfuchs PRODUKTION/Barbara Fuchs für die Allerkleinsten und gehört in Deutschland zu den Pionier*innen in diesem Bereich. Tourneen führten die Kompanie unter anderem nach Finnland, Norwegen, Italien, Polen, Belgien, Großbritannien, Niederlande, Litauen und Japan. tanzfuchs PRODUKTION erhält bereits zum dritten Mal die Spitzenförderung des Landes NRW im Bereich Kinder und Jugendtheater.
Weitere Infos auch auf der Homepage des Spielortes Theater Meerwiese
Fachgespräch
Dienstag, 2. Juni 17:00 Uhr im Theater in der Meerwiese
Information Zugänglichkeit (u.a. DGS, barrierefrei):
Das Begegnungszentrum Meerwiese hat einen barrierefreien Zugang zur Spielstätte, sowie eine barrierefreie Bushaltestelle und Parkplätze. Außerdem gibt es ein barrierearmes WC. Der Theaterraum verfügt über eine Induktionsschleife. Diese Produktion wurde für Taubes und hörendes Publikum entwickelt, eine Ansage zu Anfang wird in Deutsche Gebärdensprache verdolmetscht.
Sensorische Reize:
Kurzer Moment von Dunkelheit, dann sich bewegende Taschenlampen
Video in DGS von Rafael-Evitan Grombelka
Termine
Zugang
Öffentlich | 4+
Spielort
Theater in der Meerwiese
Dauer
45 Minuten
Theater
tanzfuchs PRODUKTION, Köln
www.tanzfuchs.com
Produktion
tanzfuchs PRODUKTION Köln
Koproduktion: Consol Theater, tanzhaus nrw; Kooperation: Kölner KünstlerInnen Theater
Idee und Inszenierung: Barbara Fuchs
Musikdramaturgie: Jörg Ritzenhoff
Ausstattung: Regina Rösing
Lichtdesign: Wolfgang Pütz
Performance: Moonjoo Kim und Geli Strahl
Musik und Performance: Rie Watanabe
Dramaturgie: Vivica Bocks
Öffentlichkeitsarbeit: Kerstin Rosemann
Beratung Barrierefreiheit: Sabine Lindlar
Produktionsleitung: Carina Graf
Vermittlungskonzept: Dodzi Dougban, Geli Strahl, Diana Treder
Aufführungsrechte: beim Theater
Gefördert durch:
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Köln, Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Das Gewicht der Ameisen
Kinder- und Jugendtheater Dortmund | 12+
von David Paquet aus dem Französischen von Frank Weigand
Regie: Annette Müller





