luna ali

Autorin

Luna Ali geboren 1993 in Aleppo (Syrien) studiert derzeit  M. A. Ethnologie an der Universität Leipzig und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Ihren B.A. machte sie in Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim. Sie war Teilnehmerin am Theatertreffen der Jugend (TTJ) 2010 und 2012. Als Redakteurin der Festival Zeitung beim TTJ 2013, 2014, 2015, 2018. Seit 2012 ist Luna Kuratorin des Kulturprogramms des Fuchsbau Festivals. Sie war Teilnehmerin am Treffen junger Autoren der Berliner Festspiele 2012 und jüngste Teilnehmerin des Dramalabors In.Zukunft II unter Leitung von Maxi Obexer. Sie war Preisträgerin beim Auftakt Festival für szenische Texte. 2019 ist sie Stipendiatin der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen. Derzeit arbeitet sie mit Performancekollektiv andcompany & co. am Jungen Schauspiel Hannover.

nina karimy

Schauspielerin

Nina Karimy (*1987 in Ostkurdistan) ist in Boroujerd und Frankfurt aufgewachsen. Sie studierte Schauspiel an der Alanus Hochschule in Bonn. Ihre Lieblingsarbeiten waren mit Jenny Romaine/Alan Bern auf Yiddish Summer Festival in Weimar, und mit Yoshiko Waki/Rolf Baumgart in Pumpenhaus Münster. Sie ist festes Ensemble Mitglied der ITZ im Zimmertheater in Tübingen und Teil des Nina&Karimy Kollektivs, welches Wohnzimmer- Straßen- und mediale Auftritte hat, unter anderem auf der documenta 2017. Nina Karimy war Teil der Tanzcompagnie "bodytalk" (nominiert für Kölner Tanztheaterpreis mit “Fleshmob mit Toten“). Außerdem war sie 2016 für den Kölner Nachwuchspreis puck nominiert.

ania michaelis

Regisseurin


ist vor etwa 50 Jahren in Ostwestfalen geboren. Als Mädchen wollte sie entweder Schauspielerin oder Kapitän werden. Sie ist dann Regisseurin geworden.

Sie liebt das Theater von Ariane Mnouchkine und findet es unerreicht, außer vielleicht von unerwarteten und unbeobachteten Momenten zum Beispiel von spielenden Kindern, Liebenden oder auch von zufälligen Begegnungen an einer Schießbude oder vor Gericht.

Ania Michaelis macht Theater für sehr junge Zuschauerinnen, Erwachsene und für alle Altersgruppen dazwischen. Sie folgt sie dem Gedanken, dass sich alle kulturellen Konstruktionen wie Politik, Religion, Wissenschaft und Recht ursprünglich aus spielerischen Verhaltensweisen entwickelt und im Laufe der Zeit verfestigt und institutionalisiert haben. Diese Konstruktionen als solche zu erkennen kann nur der denkende und spielende Mensch. Ihre Arbeiten widmen sich mit dem „homo ludens“ und verschreiben sich der Lust und dem Interesse diesen immer wieder zu wecken und lebendig zu halten. Ästhetisch erforscht sie den Raum zwischen Objekt-, Musik- und Schauspielerinnen Theater. Die Inszenierungen werden auf nationale und internationale Festivals geladen und ausgezeichnet.